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Völlig desolat
28.03.2010 um 10:57 Uhr
Die Albtraumbilanz in Auswärtsspielen der DJK Finsterwalde bei der SG Friedersdorf II geht weiter. Noch nie gelang dort ein Sieg und auch dieses Mal konnte beim aktuellen Tabellenletzten nicht gepunktet werden. Mit 0:1 (0:0) verlor unser Team nach einer in allen Belangen enttäuschenden Leistung.

Unsere Zweite verlor ersatzgeschwächt mit 2:4 beim SV Preußen Biehla II. Robért Schiller und Norbert Hettwer waren erfolgreich. Und wäre Sven Merkel nicht beim Stand von 2:2 mit Gelb-Rot vom Platz gegangen bzw. Torwart Norman Klaus hätte einen besseren Tag erwischt, hätte es auch ein Unentschieden geben können.

Nach der Vorwochenniederlage gegen Großthiemig reiste die DJK mit einer nach wie vor guten Ausgangsposition zum Tabellenschlusslicht nach Friedersdorf. Das dortige Team ließ in den letzten Partien deutlich aufhorchen, ein Spaziergang war somit nicht zu erwarten. Allerdings auch keine so miserable Leistung der Gäste!

Friedersdorf überraschte mit erstaunlich offensiver Ausrichtung und 3 Stürmern die umformierte Hintermannschaft der DJK. Erst nach etwa 10 Minuten konnte sich der Favorit befreien und seinerseits Angriffe starten. Einer davon hätte durch H. Häusler durchaus erfolgreich sein können. Doch der aufmerksame R. John im Heimtor hielt.

Optisch erzielte die DJK jetzt ein deutliches Übergewicht, echte Torchancen entstanden daraus freilich nicht. Friedersdorf hingegen versuchte es mit hohen Bällen auf ihren emsigen Stürmer P. Kramp, unsere Abwehr um Ph. Töpfer zeigte sich bereits zu diesem Zeitpunkt mehr schlecht als recht.

Nach 45 Minuten war kein Sieger auszumachen und so wurden die Seiten gewechselt. Trainer V. Hänneschen reagierte auf den enttäuschenden Spielverlauf und brachte für den nicht sehr stellungssicheren S. Seliger mit St. Kringe eine weitere Offensivkraft. Doch besser wurde leider nichts.

Weiter wurde planlos das Tor der Hausherren berannt, ohne aber wirklich nennenswertes Kapital daraus zu schlagen. Leider hatten die Friedersdorfer im zweiten Abschnitt zudem ihren Mann an der Linie ausgetauscht (Schiedsrichter Zahn reiste ohne neutrale Assistenten an), welcher durch teilweise nur schwer nachzuvollziehende Entscheidungen den Unmut der DJK auf sich zog. Mit der Spielentscheidung hatte das aber nur sekundär zu tun.

Einer der unzähligen langen Bälle wurde zum wiederholten Male von unserer Abwehr falsch eingeschätzt, Ph. Töpfer scheiterte im Laufduell an P. Kramp und dieser netzte sehenswert von der Strafraumgrenze ein. J. Hänneschen im Tor blieb dabei chancenlos.

Volles Risiko war jetzt angesagt und es kam R. Scherff für den unsicheren L. Greifenhagen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Chr. Langnickel, welcher es fertig brachte, freistehend aus 5 Metern über das Tor zu schießen. Enttäuschend auch das Verschleudern bester Standardmöglichkeiten und die teilweise erschreckende Nachlässigkeit in der Defensive. (klären wir intern ML).

Danach pfiff er ab und die SG Friedersdorf II konnte sich über drei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg freuen, welche nicht mal unverdient waren. Die DJK hingegen hat mit der in diesem Spiel gezeigten Leistung mit dem Aufstieg absolut nichts zu tun und muss jetzt schauen, dass sie den eingeleiteten Abwärtstrend schnellstens korrigiert.

Ein persönliches Wort noch zum Friedersdorfer Spieler und Trainer der ersten Mannschaft, F. Krüger. Sicherlich hat er durch seine Leistungen der vergangenen Jahre viel für seinen Verein geleistet. Seine unaufhörlich an den Tag gelegte Arroganz sowie die ständige Provokation gegenüber Gegen- und Mitspielern und dem Schiedsrichter schaden allerdings deutlich einem regulären Spielverlauf und haben mit sportlicher Fairness nicht im geringsten zu tun.

Für den weiteren Saisonverlauf sei der SG Friedersdorf II natürlich trotzdem alles Gute gewünscht.







von Sten Seliger


 

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